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Dienstag, 25. August 2009

Die Katalanische Kueche





Die katalanische ist eine der regionalen Küchen, die in Spanien besonders hervortritt.
Es wird behauptet. dass man im Empordá einen großen Prozentsatz der gastronomischen Wunderwerke Kataloniens findet.
Es ist eine Küche, die auf der Mischung der Produkte des Bodens und des Meeres basiert, auf dem Gegensatz süß-salzig.
Übrigens wird den Mönchen von Sant Pere de Rodes die Erfindung der Soße allioli sowie zahlreicher Fischgerichte nachgesagt, die sie nach allen vorstellbaren Kombinationen mit Knoblauch würzten.
In der Gastronomie des Empordá können zwei Zonen unterschieden werden: die Binnenzone, in der die Fleischspeisen, vor allem Geflügel und Schweinefleisch, vorherrschen, und die Küstenzone, die vor allem auf der großen Vielfalt an Fischen basiert.
Da es sich um eine Mittelmeerküche handelt, ist das Olivenöl häufig Bestandteil all dieser Gerichte.
Es ist eine alte Küche, die bereits in die mittelalterlichen Chroniken einging.
Die bekanntesten und schmackhaftesten Fischgerichte sind sicherlich suquet de peix und Tintenfisch.
Aber auch Schalentiere, schwarzer Reis, Anschovis im Stil der Inseln Medas, oder Langusten mit Hühnchen sind ausgezeichnet.
Escudella i carn d'olla, eine Art Eintopf, geschmorte Schweinepfötchen, Fleisch mit gefüllten Birnen und Äpfeln, Hähnchen mit Pinienkernen, Schwartenmagen und schwarze Pflaumen, butifarra im Stil des Empordá, Kaninchen mit Schnecken und sämtliche Wurstsorten sind ebenfalls schmackhaft und für die Zone typisch.

Auch die Desserts sind vielfältig: Windbeutel werden in der Karwoche gebacken.
Berühmt sind auch die cocas de San Juan mit Kokosflocken, Buttercremetorte, Trüffelfüllung, nato y crema,bisbolenc mit Mandeln, Honig und Quark, katalanische Creme und carquinyo.
An der ganzen Küste ist Kaffee mit flambiertem Rum, der so genannte cremat, ein beliebtes Getränk.
Als Tischweine haben die Rebensäfte aus dem Ampurdán einen guten Ruf: unter der Herkunftsbezeichnung Empordá - Costa Brava sind weiße cavas, also Schaumweine, aus Perelada, Roséweine aus Espolla und Rotweine aus Campany im Handel.

Allioli

Dienstag, 28. Juli 2009

Der Knigge in Spanien, 4. Teil

Beim Essen...





Essen ist in Spanien Kultur. Man geht Essen, um sich mit Freunden oder Verwandten zu treffen, und einen netten Abend zu verbringen.

Dabei steht die Geselligkeit im Vordergrund.

Und zum Essen nimmt man sich Zeit. Oftmals werden dann mehrere Gänge serviert.

Der Spanier ißt grundsätzlich alles mit Brot und zwar wirklich alles, was Unkundige schon zu dem Spruch verleitet hat, auch Brot würde grundsätzlich nur mit Brot gegessen.

Natürlich gibt es auch hier regionale Unterschiede und gesellschaftliche Wandlungen, aber Brot gehört meist dazu.

Der Spanier sieht es als unanständig an, wenn man vom Brot abbeißt. In Spanien wird das Brot in kleine Happen gerissen bevor man es verspeist.

Zum Essen gehört Wasser, aber nur ohne Kohlensäure. Das Wasser im Restaurant ist auch nicht so ausverschämt teuer, wie in Deutschland.

Oftmals wird auch Wein zum Essen getrunken.

Als unhöflich gilt es in Spanien, den Teller leer zu essen, denn dann hat man aus Sicht der Gastgeber zu wenig erhalten und steht hungrig auf.

Ein Anstandsrest gehört also auf den Teller.

Wer zum Essen eingeladen wurde, sollte sich mit einer Gegeneinladung revanchieren.