Samstag, 22. August 2009

Schnaeppchenjaeger aufgepasst...

Eine günstige Zeit für Schnäppchenjäger, aber schwarze Zeiten für Immobilienverkäufer. Der Immobilienmarkt in Spanien ist so tief gesunken wie noch nie. Verkäufer beklagen, dass kaum jemand etwas kauft.

So wenig wurde in Spanien noch nie an Immobilien verkauft. Insgesamt 35.300 Wohnungen, sowohl neu als auch gebraucht wechselten im Monat Juli den Besitzer. Damit sinkt der spanische Immobilienmarkt noch weiter ins Bodenlose ab. Diese Zahlen sind ein Rückgang von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, dass auch alles andere als rosig war.

Der Gesamtrückgang des spanischen Immobilienmarktes ist noch höher. Hier liegt der Wert nach dem staatlichen Statistikinstitut sogar bei 32,6 Prozent. Es kaufen zurzeit nur noch Schnäppchenjäger. Der normale Immobilienmarkt ist fast komplett zusammengebrochen. Besonders hart hat es die Kanarischen Inseln getroffen. Hier beträgt der Rückgang sogar 36,3 Prozent.




Freitag, 21. August 2009

Bombendrohung an der Costa-Brava

Madrid - Wieder Aufregung in einem spanischen Urlaubsparadies: Eine Woche nach der Anschlagsserie auf Mallorca hat die spanische Polizei nach einer Bombendrohung einen kompletten Strand an der Costa Brava evakuiert.Bei der spanischen Straßenwacht DYA ging am Sonnabendnachmittag um 14.14 Uhr ein anonymer Anruf ein, der vor einem am Strand des Urlaubsortes Calella deponierten Sprengsatz warnte.Wann die in einem Rucksack versteckte Bombe explodieren würde, sagte der Anrufer nicht. Der rund 50 Kilometer nördlich von Barcelona gelegene Küstenort ist bei deutschen Urlaubern beliebt.

Arena - Die Deutsche Tageszeitung an der Costa-Brava

Donnerstag, 20. August 2009

Aktionsplan gegen Schweinegrippe

Die Baleareninsel macht endlich mobil gegen die Schweinegrippe. Die Zeit des Ignorierens ist vorbei. Das balearische Gesundheitsministerium hat einen Aktionsplan aufgestellt.

Man hatte bislang das Gefühl, dass man auf Mallorca die Schweinegrippe einfach ignorierte. Immer mehr Erkrankte und man wollte es nicht wahrhaben. Jetzt hat das balearische Gesundheitsministerium einen Aktionsplan erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Das aber vor dem Hintergrund, dass man noch mehr Erkrankungen in den nächsten Monaten befürchtet. Das Ministerium geht davon aus, dass es 6.000 Neuansteckungen pro Woche geben könnte. Sollte dieser Fall eintreten stehen in den öffentlichen Krankenhäusern 400 Betten zur Verfügung. Aufgestockt wird diese Kapazität durch weitere 200 Betten in Privatkliniken. Auch die Notaufnahmen müssen darauf vorbereitet werden

Verbunden sind diese Maßnahmen dann mit einer Neuorganisation des spanischen Gesundheitssystems. Das gesamte Medizinische Personal hat eine Urlaubssperre und wird zur Arbeit verpflichtet. Eine Aufstockung des Personals ist ebenfalls vorgesehen. Für die Erkrankten wird eine Hotline eingerichtet.

ARENA - Die deutsche Tageszeitung an der Costa-Brava.

Kommt auch in Spanien das absolute Rauchverbot?

Wenn es nach der spanischen Regierung geht, soll das Anti-Tabakgesetz so schnell wie möglich verschärft werden. Das heißt dann, dass in allen öffentlichen Gebäuden das Rauchen strikt verboten ist. Zurzeit ist es so, dass in Restaurants, Bars und Cafes, die weniger als 100 Quadratmeter haben, der Betreiber entscheiden kann, ob sein Lokal Raucher- oder Nichtraucherlokal ist. Wenn die Räumlichkeiten größer sind, muss der Betreiber einen Raucherbereich ausweisen. Nach Angaben der Zeitung „El Mundo“ sind in Spanien von den 350.000 Lokalen schon 40.000 Nichtraucherlokale.

Die spanische Gesundheitsministerin Jiménez sagt jetzt: Die Gesellschaft ist reif, um an allen öffentlichen Orten das Rauchen zu verbieten. Das spanische Parlament hatte schon im Juni dieses Jahres eine Verschärfung des Anti-Tabakgesetzes beschlossen. Man kann davon ausgehen, dass der Verstoß der Gesundheitsministerin Erfolg haben wird.

ARENA - Die deutsche Tageszeitung an der Costa-Brava.

16 jaehriger bei Stierlauf umgekommen.

Bei dem Patronatsfest von Cabanillas in Navarra kam am Dienstag ein erst 16 Jahre alter Junge ums Leben, als er bei dem traditionellen Stierlauf von einem Jungtier angegangen und zu Boden geworfen wurde. Der Junge konnte sich noch aufrappeln und einige Schritte gehen, fiel dann aber zu Boden und starb, obwohl herbeigeeilte Rettungskräfte Wiederbelebungsversuche unternahmen. Die Ortschaft wurde durch den Vorfall erschüttert, die Festlichkeiten wurden 24 Stunden ausgesetzt und ein Trauertag angeordnet. Seit Beginn der Feste mit Stierläufen kamen in diesem Jahr in Spanien fünf Menschen ums Leben.

ARENA - Die deutsche Tageszeitung an der Costa-Brava.

Mittwoch, 19. August 2009

Rekordzahl an Vekehrstoten...

Am letzten Wochenende, das allerdings als eines der verkehrsreichsten des Jahres galt, weil auf den 15. August das Fest Maria Himmelfahrt fällt, brachte eine Rekordzahl an Unfällen mit Todesfolge: 14 Karambolagen mit dem Tod von 31 Menschen.. Wie die Polizei landesweit feststellte, hätte in vielen Fällen der Tod vermieden werden können, wären die Fahrgäste angeschnallt gewesen, vor allem auch die auf den Rücksitzen. Seit vielen Jahren gibt es auch in Spanien die Anschnallpflicht auf Rücksitzen; sie wird aber noch weniger beachtet als die Gurtpflicht vorne.

Die Mutter des toten Mallorca Babys in Deutschand verhaftet..

Die in Spanien mit internationalem Haftbefehl gesuchte deutsche Frau wurde jetzt in Niedersachsen verhaftet und wartet auf ihre Auslieferung nach Spanien.

Die 19-jährige Deutsche wurde in ihrer Heimat im niedersächsischen Seesen von der Polizei verhaftet. Sie wird von der spanischen Polizei als mutmaßliche Mutter des in Arenal im Luftschacht gefundenen Babys angesehen und der Kindstötung verdächtigt. Die Frau war mit mehreren Freundinnen im Urlaub an der Playa de Arenal und brachte offenbar ganz allein das Kind zur Welt.

Die Festgenommene hat mittlerweile bestätigt, dass sie die Mutter des toten Babys ist. Eine vorsätzliche Tötung des kleinen Kindes bestreitet sie aber vehement. Die Festnahme der Frau war die logische Folge des spanischen Auslieferungsersuchen und des europäischen Haftbefehls. Die Behörden müssen jetzt entscheiden, ob die Frau in Deutschland oder in Spanien vor Gericht gestellt wird.

FIA hebt die Sperre fuer Renault auf....

Nach dem hin und her der letzten Tage hebt die FIA die Sperre von Alonso auf. Trotzdem werden wohl viele Plätze an der Strecke in Valencia frei bleiben.

Geldbuße statt Fahrverbot: Formel-1-Pilot Fernando Alonso darf nun doch mit dem Renault-Team bei seinem Heimrennen in Valencia am Sonntag an den Start gehen. Die Berufungsrichter des Internationalen Automobilverbands FIA hoben am Montag die Sperre gegen den französischen Rennstall auf und verhängten stattdessen ein Strafgeld in Höhe von 35 000 Euro. Damit dürfen auch die Organisatoren des Großen Preises von Europa am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) aufatmen, die nach der Comeback-Absage von Michael Schumacher nun zumindest wieder mit der Zugnummer Alonso den schleppenden Kartenverkauf ankurbeln können. "Das ist eine hervorragende Nachricht, besonders für die Fans", jubelte der Vizepräsident des Streckenbetreibers, Jorge Martinez Aspar.

Die FIA erkannte mit ihrer Entscheidung die Reue des Renault-Teams an, das beim Ungarn-Grand-Prix Ende Juli den zweimaligen Weltmeister mit einem nicht ausreichend befestigten Rad auf die Strecke geschickt hatte. Alonso hatte den Reifen später verloren. "Wir geben zu, dass wir Fehler gemacht haben. Aber wir denken nicht, dass die Strafe dem Vergehen entspricht", hatte Teammanager Steven Nielsen bei der Anhörung in Paris deutlich gemacht. "Eine faire und ausgewogene Entscheidung», lobte der Rennstall am Abend das Urteil." Das Renault-Team freut sich nun darauf, sich auf die Vorbereitungen für das Rennen an diesem Wochenende in Valencia konzentrieren zu können", hieß es weiter.

Der französische Motorsportverband hatte im Namen von Renault Protest eingelegt. Sowohl der Chef des spanischen Motorsport-Verbandes, Carlos Gracia, wie auch ein Vertreter des Streckenbetreibers von Valencia warben bei den FIA-Richtern für Milde. Der Weltverband teilte später mit, Renault habe seinen Verstoß gegen das sportliche Regelwerk eingeräumt. Nach Austausch aller Argumente sei die Entscheidung gefallen, die Sperre aufzuheben. Eine Urteilsbegründung soll in den kommenden Tagen folgen.

Die Lastwagen mit der Ausrüstung des Renault-Teams waren vorsorglich schon einmal nach Valencia gerollt. Offen ist allerdings noch, wen der Rennstall als zweiten Fahrer neben Alonso an den Start schickt. Der Brasilianer Nelson Piquet jr. war nach dem Ungarn-Rennen entlassen worden. Als Favorit für seine Nachfolge gilt der Franzose Romain Grosjean.

Der in Valencia ersehnte Richterspruch soll nun den spanischen Veranstalter zumindest vor einem kapitalen Defizit bewahren, nachdem der erwartete Ansturm der "Rotkäppchen" nach der Absage von Rekordchampion Schumacher ausbleiben wird. "Fernando ist der Hauptgrund dafür, dass es zwei Rennen in Spanien gibt. Die Leute in Spanien waren nicht an der Formel 1 interessiert, bis er kam", meinte Renault-Sportchef Nielsen. "Es war eine Sache von sportlicher Gerechtigkeit. Es hätte keinen Sinn gehabt, einen Grand Prix in Spanien ohne das Idol des Motorsports in Spanien auszurichten", befand Martinez Aspar.

Trotzdem werden wohl viele Plätze an der Strecke frei bleiben. Auf der offiziellen Internetseite heißt es in großen Lettern: "Tickets zu kaufen." Dabei soll die Zuschauer-Kapazität von 112 000 aus dem Premierenjahr 2008 bereits auf 75 000 gesenkt worden sein, berichteten spanische Medien. Mindestens 65 000 Besucher sollen die Boliden bei ihrer Hatz durch die Hafenstadt bewundern, hoffen die Organisatoren. Angeblich sind derzeit erst 45 000 Karten verkauft.

Deshalb hatte auch die Entscheidung von Ferrari, den Italiener Luca Badoer anstatt des Spaniers Marc Gené für den verletzten Felipe Massa einzusetzen, in Spanien für Kritik gesorgt. Verbandschef Gracia ereiferte sich über eine der "absurdesten" Entscheidungen, die er von der Ferrari-Führung je gesehen habe. Gené habe dieses Jahr als erster Spanier überhaupt die "24 Stunden von Le Mans" gewonnen.

Drogen in Spanien

In der vergangenen Nacht gelang der spanischen Polizei ein harter Schlag gegen die Drogenmafia. Vor der Küste des Südspanischen Huelva wurden ein Deutscher und ein US-Amerikaner festgenommen, die mit ihrem Segelboot "Teachers Pet" 320 Kilo Kokain schmuggelten.

Der 36-jährige Deutsche und der 45-jährige US-Bürger wurden in Haft genommen. Spanien ist eines der wichtigsten Transitländer für den Schmuggel von südamerikanischem Kokain und nordafrikanischem Haschisch nach Europa.

Hallo Leute...

Zuerst moechte ich mich bei euch allen einmal entschuldigen.

Wie Ihr gemerkt haben werdet, habe ich in den letzten wochen nichts mehr getan...

Das lag nicht an meinem Desinterresse oder an meiner Faulheit sondern an meinem Computer!

Ja, ich hatte nach einem Virusbefall, anschliessender Saueberung ein auesserst unstabiles system, das ende vom ganzen war dann ein Totalabsturz und einen defektem computer.

Nun habe ich mir einen neuen gekauft und dieser wird derzeit ausgestattet und wird um den 10.9. ausgeliefert.

Werde mich bis dahin leider etwas zurueckhalten muessen... leider.

Ich hoffe auf euer aller verstaendniss.... und hoffe das Ihr nachher wieder meine treuen leser seit..

euer aller

Allioli

Pro Gat y Gos

Am Sonntag, den 6.9.09 ab 14.00 Uhr findet in unserem Tierheim eine Fiesta statt. Der Erlös kommt unseren Vierbeinern zu Gute, die sich schon auf die hoffentlich zahlreichen Besucher freuen. Es gibt Kaffee, Kuchen, Getränke und Herzhaftes. Ihr Glück können Sie bei der Tombola versuchen, die mit schönen Preisen lockt. Richtung Butterfly-Park ausgeschildert oder Feldweg von dem Campingplatz Mas Nou links neben dem Mercadona.

Wenn Sie uns Kuchen, oder andere Leckereien spenden möchten, rufen Sie uns bitte zwecks Planung bis zum Mittwoch, dem 2.9.09 an. Auch Sachspenden für den Verkaufswagen und die Tombola können bei der Fiesta abgegeben werden. Im Voraus vielen Dank. Tel.: Dorit 972 15 81 00 und Tel.: Mieke 972 15 16 70 oder Handy 678 75 74 20

Darüberhinaus benötigen für den Aufbau am Samstag, den 5.9.09 dringend ein paar fleißige Hände, nachmittags zwischen 13.30 Uhr für ca. 2-3 Stunden. Außerdem muss der Abbau am Sonntag noch stattfinden. Es wäre schön, wenn dann auch dort ab 17.00 Uhr uns ein paar freundliche Helfer zur Seite stehen würden. Im Voraus vielen Dank. Tel.: Kurt 972 52 09 57 und Tel.: Mieke 972 15 16 70 oder Handy 678 75 74 20

Achtung.. eine Hitzwelle!!

Man braucht es eigentlich nicht in einen blog zu setzen: jeder von Ihnen spürt es am eigenen Leib: es herrscht Sommerhitze. Das katalanische Meteorologische Institut (MeteoCat) sagt eine Hitzewelle voraus, die sich mindestens bis Donnerstag, vielleicht auch noch länger hinzieht. Temperaturen bis zu 40º soll es an vielen Orten der Costa Brava und der Costa Dorada in der Provinz Tarragona geben. Auch in der Nacht, so der Wetterdienst, werde es sich kaum abkühlen, sodass viele Menschen mit Schlafstörungen zu rechnen hätten. Also die üblichen Vorsichtsmassnahmen befolgen: knapp bemessene, möglichst kalte Gerichte zu sich nehmen, ungewöhnlich viel Wasser oder kalten Kräutertee und Saft trinken, den Kopf bedecken, wenn man das Haus verlässt, öfter mal eine kurze Siesta einlegen, körperliche Anstrengungen vermeiden. Vor allem nicht während der heissen Stunden im Garten arbeiten oder das Auto waschen.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Ab sofort wird auch auf Drogen getestet..

In den nächsten Wochen muss man in Katalonien damit rechnen, bei Polizeikontrollen nicht nur nach Alkohol, sondern auch auf Drogen getestet zu werden. Wo genau, wird allerdings zwecks Nutzung des Überraschungseffekts nicht bekannt gegeben.

Unter dem Einfluss von Drogen Auto zu fahren, ist zwar schon seit über 30 Jahren im spanischen Strafgesetz als Verstoß ausgewiesen. Bislang wurde jedoch noch so gut wie niemand aus diesem Grund verurteilt. Das lag nicht zuletzt daran, dass die Drogentests, die von einem Gericht anerkannt werden konnten, kompliziert, aufwendig und kostspielig waren. Das soll sich nun jedoch ändern. Mediziner haben im Auftrag der DGT eine Testmöglichkeit entwickelt, die in nicht einmal einer halben Stunde zum Ergebnis führt. Nach Annahmen der DGT sind bei 10% der Verkehrsunfälle auf Spaniens Straßen Drogen im Spiel.

Reicht der Impfstoff...

Während die spanische Regierung fleißig darüber berät, wer wann gegen die Grippe A geimpft werden soll, sieht die Realität ganz anders aus.

Derzeit gibt es nämlich noch gar keinen Impfstoff, der spezifisch auf das H1N1-Virus ausgerichtet ist. Wie die spanische Zeitung "El Mundo" am Montag berichtet, haben zwei der großen Pharma-Konzerne derzeit Probleme mit der Entwicklung eines Impfstoffes. Das liegt in erster Linie daran, dass sich das Virus im Labor nicht mit der gleichen Geschwindigkeit vervielfacht, wie die normale Grippe. Das könnte zu Verzögerungen führen. Möglicherweise gibt es bis zum Herbst noch gar keinen wirksamen Impfstoff auf dem Markt.

Gleichzeitig führen zwei australische Firmen derzeit Proben bei Testpersonen durch. Und der schweizer Riese GSK verfügt bereits über zwei zugelassene Impfstoffe für eine mögliche Pandemie des H5N1-Virus. Auch er steckt mitten in den Vorbereitungen zur Veröffentlichung eines Grippeimfstoffes gegen die neue Grippe. Der Konzern hat bereits Anfragen für 195 Millionen Dosen weltweit erhalten. GSK rechnet damit, spätestens im September ein wirksames Produkt auf den Markt bringen zu können.

In jedem Fall muss davon ausgegangen werden, dass die Versorgung der Impfstoffe unterhalb der Anfragen liegen wird. Es wird dadurch unmöglich sein, die weltweite Bevölkerung entsprechend zu schützen.

Schoenen Urlaub wuenscht euch

euer

Allioli

Keine Schweinegrippe in Roses, Emuriabrava...

Auf unsere Nachfrage bei verantwortlichen Stellen kam heraus, dass bislang - und das ist die gute Nachricht - noch kein Fall von Schweinegrippe im hiesigen Raum, also Empuriabrava, Santa Margarida und Roses, bekannt wurde. Noch ist also Ruhe und man kann unbesorgt und ohne Schutzmaske das Haus verlassen.

Überhaupt: nach Angaben der katalanischen Gesundheitsministerin Marina Geli sind in ganz Katalonien bei knapp acht Millionen Bewohnern bislang erst 222 positive Befunde gemeldet worden. Bei drei Personen wurde eine schwerere Erkrankung festgestellt, doch auch diese befinden sich auf dem Wege der Besserung.

Geli meinte weiterhin, dass im Moment etwa 30% der Bevölkerung gefährdet sei, sich anzustecken. Vor allem Kinder unter 14 Jahren, Leute, die viel Kontakt zu anderen haben sowie Schwangere und Lungenkranke könnten sich anstecken. Sollte der Virus nicht weiter mutieren, sieht sich Katalonien gut aufgestellt gegen die Krankheit und Ministerin Geli beruhigte diejenigen, die vor lauter Angst kaum mehr das Haus verlassen, dass jedem und immer sofort geholfen würde. Sie betonte, dass das Virus bei normalen Menschen nicht tödlich sei und wenn man die einfachsten Hygienevorschriften beachtet, die Symptome nicht anders als bei einer normalen Grippe seien.

Sie wies aber auch darauf hin, dass speziell in der Urlaubszeit durch den Zustrom der vielen Millionen Touristen nach Katalonien und Spanien die Gefahr gross sei, dass etliche eigentlich gesunde Menschen den Virus sozusagen ‘importieren’. Dies sei aber kein spezifisches Problem für Spanien, sondern für alle Urlaubsregionen.

Der Virologe Alexander Kekulé von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geht nicht davon aus, dass die Erkrankungen bedrohlich verlaufen. "Zum Glück verlaufen die meisten Erkrankungen derzeit relativ milde. Ich glaube auch nicht, dass sich das deutlich ändern wird", sagte der Experte. Die Warnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), es könne sich ein "Killervirus" entwickeln, bestätigten sich nicht. "Ganz so schlimm wird es nicht kommen. Die befürchtete tödliche Hochzeit zwischen Vogel- und Schweinegrippe-Erreger wird es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geben."

Die rasche Ausbreitung des Schweinegrippe-Virus werde begünstigt durch die Ferienzeit. "Viele kehren aus dem Ausland zurück. Und an den Ferienorten treffen Menschen aus aller Herren Länder zusammen. In Diskotheken oder Flugzeugkabinen, auf den Balearen oder anderswo herrschen ideale Bedingungen für die Ausbreitung des Erregers", sagte der Virologe.

Dienstag, 28. Juli 2009

NEWS vom 27.7.2009

Spanien, bald ein neues Sizilien..


Es sind zwar „nur“ 230 Polizisten, Guardias Civiles, Mitglieder der Lokalpolizei,, Mossos d’Esquadra und höhere Ränge der Nationalpolizei, die derzeit in Haft sind, weil sie sich auf die Gegenseite des Gesetzes geschlagen haben – auf die Seite des Verbrechens. Bei einem Stab von 170.000 Sicherheitskräften in Spanien mag das verschwindend wenig erscheinen, aber besorgniserregend ist es doch. Das spanische Innenministerium weist seit Jahren darauf hin, dass es den Banden organisierter Kriminalität immer besser gelingt, in die sensibelsten Schichten der Gesellschaft einzudringen: in die Schicht, die das Gesetz durchsetzen und die übrige Gesellschaft möglichst von Verbrechen und krimineller Unterwanderung frei halten soll.

Der unermüdliche Untersuchungsrichter des Nationalen Gerichtshofes von Madrid, Fernando Grande-Marlaska, hat jetzt eine Verschwörung aufgedeckt, in die der Chef der Guardia Civil von Guadalajara verwickelt sein soll: ihm werden Drogenvergehen, Geldwäsche, Korruption und falsche Beschuldigungen vorgeworfen. Vor drei Jahren waren 20 Kilo Kokain aus Polizeigewahrsam in Valencia verschwunden: die Diebe waren zwei Polizisten. Unlängst erst wurde ein Polizeiinspektor auf Mallorca zu neun Jahren Haft verurteilt, weil er 600.000 Euro von der grössten Drogenhändlerin der Balearen entgegengenommen hatte: Francisco Cortés, La Paca. In Katalonien wurden durch die Einführung der Polizeieinheit Mossos d’Esquadra viele Beamte der Guardia Civil zu anderen Arbeiten abkommandiert, zum Beispiel der Überwachung des Hafens von Barcelona. Dadurch ergaben sich für manchen Beamten, der zuvor bei Autodiebstählen gegen ein Bakschisch schon mal ein Auge zugedrückt hatte, neue und lukrative Möglichkeiten, ihr Gehalt aufzubessern. Im Hafen verschwinden regelmässig beschlagnahmte Drogengebinde aus den Hangars, in denen sie gestaut und bewacht werden sollten. In Sevilla waren es einmal volle 100 Kilo Kokain und Heroin, die mit Hilfe der Polizei unters Volk gelangten, während in den Paketen harmloses Mehl steckte. In zunehmendem Masse sind aber in diese kriminellen Machenschaften auch Anwälte, Politiker und sogar Richter verwickelt. Spanien ein zukünftiges Sizilien?

Der Knigge in Spanien, 8. Teil

Die Kinder ...unsere Zukunft

Kinder... der Mittelpunkt des Lebens


Kinder sind in Spanien der Mittelpunkt des Lebens, sie werden derart verwöhnt, dass man sich wundert, dass sie später selber für sich sorgen können.

Also Kinder mitbringen ist natürlich kein Problem.

Sie können auch ihre Kinder überall hin mitnehmen. Das wird von den Gastgebern oftmals sogar vorausgesetzt.

Spanien ist Kinderfreundlich. Das heißt zum einen, dass man seine Kinder auch ohne Probleme abends mit ins Restaurant nehmen kann.
Fett
Aber man sollte sich dann auch nicht über Kinder im Restaurant stören.

In den Sommerferien, gut drei Monate immerhin, sind Kinder dann auch bis spät in der Nacht mit dabei, vor allem bei den Fiestas und Patronatsfesten.

In vielen Restaurants sind Spielecken, Spielgeräte und andere Spielzeuge für die Kinder da.

Wenn Sie durch Städt gehen gibt es viele Parks oder Plätze auf dem Spielplätze vorhanden sind. Diese sind in der Regel in einem sehr guten Zustand. Darauf wird schon von öffentlicher Seite geachtet.

In vielen Einkaufszentren kann man die Kinder für die Zeit des Einkaufs in einem sogenannten: Kinderland abgeben.


Fuer Kinder, Ist Spanien auch ein Traumland..


euer Allioli

Der Knigge in Spanien, 7. Teil

Die Puenktlichkeit


Der Spanier ist für seine Toleranz in Bezug auf die Pünktlichkeit bekannt. Aber das muss nicht in jedem Fall so sein. Vieles ist dabei nur Klischee. Fett

Um da nichts falsch zu machen, sollte man als Deutscher zu seinem Termin pünktlich sein. Von uns wird das so erwartet und man freut sich, wenn wir diese Verstellung auch erfüllen.

Auf keinen Fall sollten sie den Spanier, mit dem Sie verabredet sind, auf seine Pünktlichkeit ansprechen! Das gehört sich nicht.

Das mit der Pünktlichkeit ist in Spanien sehr differenziert zu betrachten.
Fett
Auch hier gibt es regionale Unterschiede. Im Süden kann es durchaus üblich sein, dass man zu einer Verabredung bis zu einer halben Stunde zu spät kommt, in Katalonien wäre dies eine grobe Unhöflichkeit.

Gerade die Katalanen haben in Spanien den Ruf, äußerst pünktlich zu sein.

Beim Pünktlichkeitsverhalten kann von der Regel ausgehen: Um so südlicher, um so mehr sind die Spanier zu Kompromissen in Bezug auf die Pünktlichkeit bereit.



Und eine Sprachbesonderheit gilt auch vielerorts: Mañana (Morgen) bedeutet nicht unbedingt Morgen, sondern viel mehr später.

Und hört man gar mañana, mañana, dann kann es einige Tage dauern. Auf keinen Fall sollten sie ungeduldig sein. Das macht auch einen schlechten Eindruck. Und schneller geht es wegen ihrer Ungeduld in Spanien, auf keinen Fall. Eher das Gegenteil könnte dann der Fall sein.


Allioli

Allioli

Der Knigge in Spanien, 6. Teil

Das Trinkgeld...


Es ist nicht üblich, den Rechnungsbetrag in Spanien aufzurunden, wie bei uns. Man erhält die Rechnung meist auf einem kleinen Teller oder einen Brettchen.


Darauf legt oder klemmt man die Scheine fest, das Ganze kommt retour und dann lässt man einfach den passenden Betrag als Trinkgeld darauf zurück.

In Restaurants gelten fünf bis zehn Prozent als angemessen.

In Spanien ist es unüblich, getrennt zu zahlen. Wenn man mit mehreren Personen zum Essen geht, sollte man in einer Rechnung bezahlen und hinterher die Kosten untereinander aufteilen.

Das macht dann einen besseren Eindruck und Sie überfordern den Kellner auch nicht mit komplizierten Abrechnungen.

Sollten Sie Ihre Rechnung zum Beispiel mit Kreditkarte bezahlen, dann legen Sie dem Kellner beim Unterschreiben des Belegs das Trinkgeld mit dazu.

Meist erwarten auch Taxifahrer, Gepäckträger und Zimmermädchen ein kleines Trinkgeld.

Die Gehälter der Angestellten im Service sind sehr niedrig, nicht vergleichbar mit Deutschland.

Man geht einfach davon aus, dass der Kellner oder die Kellnerin bei einem guten Service auch das entsprechende Trinkgeld bekommen.

Ganz auf das Trinkgeld zu verzichten ist unhöfflich, es sei denn, sie waren mit dem Service völlig unzufrieden und haben zum Beispiel das Essen reklamiert.

Noch ein kleiner Tip für das Restaurant. Wenn Sie einen Tisch entdecken, an dem noch Plätze frei sind, fragen Sie auf keinen Fall ob diese noch frei sind. Das wird in Spanien als sehr unhöfflich und aufdringlich angesehen.

Der Knigge in Spanien, 5. Teil

Die Tapas



Die Tapas sind genauso bekannt wie die Paella. Wenn man an die spanische Küche denkt, fällt einem der Begriff bestimmt gleich ein. Aber was sind den Tapas eigentlich?

Das ist nicht genau bekannt, sicher ist nur, dass sie besonders gerne mit Sherry serviert wurden. Tapa heißt im spanischen Deckel.

Auf so einen Deckel wurde eine Scheibe Jamon Serrano (luftgetrockneter spanischer Schinken) gelegt und diese dann auf das Glas um den Sherry vor hineinfallenden Fliegen zu schützen.

Heute sind Tapas kleine kulinarische Köstlichkeiten, die mit Zahnstocher oder Finger gegessen werden. Im Laufe der Zeit wurde die Palette der Zutaten immer größer, sie sind sozusagen Vorspeisen oder Appetithäppchen geworden.

Ihre Größe, ihr Platz und die Zutaten sind variabler geworden, sie können fest oder flüssig sein. Es sind ganz unterschiedliche kleine Snacks für zwischendurch oder als Vorspeise wenn man gemütlich Essen geht. Fett

Dabei gibt es regional ganz unterschiedliche Tapas die zum Teil auch eine richtige Delikatesse sein können.

Wann ist nun eigentlich Tapa-Zeit? Tapa-Zeit ist jederzeit.

Der Verzehr von Tapas ist an keine feste Tageszeit gebunden. Tapas sind eine ideale Zwischenmahlzeit und gleichzeitig die Gelegenheit für Kommunikation mit anderen in einer Tapas-bar, einem Cafe oder einem Restaurant.

Zum Tapas Essen trifft man sich meist mit einer netten Gruppe.