Donnerstag, 20. August 2009

Kommt auch in Spanien das absolute Rauchverbot?

Wenn es nach der spanischen Regierung geht, soll das Anti-Tabakgesetz so schnell wie möglich verschärft werden. Das heißt dann, dass in allen öffentlichen Gebäuden das Rauchen strikt verboten ist. Zurzeit ist es so, dass in Restaurants, Bars und Cafes, die weniger als 100 Quadratmeter haben, der Betreiber entscheiden kann, ob sein Lokal Raucher- oder Nichtraucherlokal ist. Wenn die Räumlichkeiten größer sind, muss der Betreiber einen Raucherbereich ausweisen. Nach Angaben der Zeitung „El Mundo“ sind in Spanien von den 350.000 Lokalen schon 40.000 Nichtraucherlokale.

Die spanische Gesundheitsministerin Jiménez sagt jetzt: Die Gesellschaft ist reif, um an allen öffentlichen Orten das Rauchen zu verbieten. Das spanische Parlament hatte schon im Juni dieses Jahres eine Verschärfung des Anti-Tabakgesetzes beschlossen. Man kann davon ausgehen, dass der Verstoß der Gesundheitsministerin Erfolg haben wird.

ARENA - Die deutsche Tageszeitung an der Costa-Brava.

16 jaehriger bei Stierlauf umgekommen.

Bei dem Patronatsfest von Cabanillas in Navarra kam am Dienstag ein erst 16 Jahre alter Junge ums Leben, als er bei dem traditionellen Stierlauf von einem Jungtier angegangen und zu Boden geworfen wurde. Der Junge konnte sich noch aufrappeln und einige Schritte gehen, fiel dann aber zu Boden und starb, obwohl herbeigeeilte Rettungskräfte Wiederbelebungsversuche unternahmen. Die Ortschaft wurde durch den Vorfall erschüttert, die Festlichkeiten wurden 24 Stunden ausgesetzt und ein Trauertag angeordnet. Seit Beginn der Feste mit Stierläufen kamen in diesem Jahr in Spanien fünf Menschen ums Leben.

ARENA - Die deutsche Tageszeitung an der Costa-Brava.

Mittwoch, 19. August 2009

Rekordzahl an Vekehrstoten...

Am letzten Wochenende, das allerdings als eines der verkehrsreichsten des Jahres galt, weil auf den 15. August das Fest Maria Himmelfahrt fällt, brachte eine Rekordzahl an Unfällen mit Todesfolge: 14 Karambolagen mit dem Tod von 31 Menschen.. Wie die Polizei landesweit feststellte, hätte in vielen Fällen der Tod vermieden werden können, wären die Fahrgäste angeschnallt gewesen, vor allem auch die auf den Rücksitzen. Seit vielen Jahren gibt es auch in Spanien die Anschnallpflicht auf Rücksitzen; sie wird aber noch weniger beachtet als die Gurtpflicht vorne.

Die Mutter des toten Mallorca Babys in Deutschand verhaftet..

Die in Spanien mit internationalem Haftbefehl gesuchte deutsche Frau wurde jetzt in Niedersachsen verhaftet und wartet auf ihre Auslieferung nach Spanien.

Die 19-jährige Deutsche wurde in ihrer Heimat im niedersächsischen Seesen von der Polizei verhaftet. Sie wird von der spanischen Polizei als mutmaßliche Mutter des in Arenal im Luftschacht gefundenen Babys angesehen und der Kindstötung verdächtigt. Die Frau war mit mehreren Freundinnen im Urlaub an der Playa de Arenal und brachte offenbar ganz allein das Kind zur Welt.

Die Festgenommene hat mittlerweile bestätigt, dass sie die Mutter des toten Babys ist. Eine vorsätzliche Tötung des kleinen Kindes bestreitet sie aber vehement. Die Festnahme der Frau war die logische Folge des spanischen Auslieferungsersuchen und des europäischen Haftbefehls. Die Behörden müssen jetzt entscheiden, ob die Frau in Deutschland oder in Spanien vor Gericht gestellt wird.

FIA hebt die Sperre fuer Renault auf....

Nach dem hin und her der letzten Tage hebt die FIA die Sperre von Alonso auf. Trotzdem werden wohl viele Plätze an der Strecke in Valencia frei bleiben.

Geldbuße statt Fahrverbot: Formel-1-Pilot Fernando Alonso darf nun doch mit dem Renault-Team bei seinem Heimrennen in Valencia am Sonntag an den Start gehen. Die Berufungsrichter des Internationalen Automobilverbands FIA hoben am Montag die Sperre gegen den französischen Rennstall auf und verhängten stattdessen ein Strafgeld in Höhe von 35 000 Euro. Damit dürfen auch die Organisatoren des Großen Preises von Europa am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) aufatmen, die nach der Comeback-Absage von Michael Schumacher nun zumindest wieder mit der Zugnummer Alonso den schleppenden Kartenverkauf ankurbeln können. "Das ist eine hervorragende Nachricht, besonders für die Fans", jubelte der Vizepräsident des Streckenbetreibers, Jorge Martinez Aspar.

Die FIA erkannte mit ihrer Entscheidung die Reue des Renault-Teams an, das beim Ungarn-Grand-Prix Ende Juli den zweimaligen Weltmeister mit einem nicht ausreichend befestigten Rad auf die Strecke geschickt hatte. Alonso hatte den Reifen später verloren. "Wir geben zu, dass wir Fehler gemacht haben. Aber wir denken nicht, dass die Strafe dem Vergehen entspricht", hatte Teammanager Steven Nielsen bei der Anhörung in Paris deutlich gemacht. "Eine faire und ausgewogene Entscheidung», lobte der Rennstall am Abend das Urteil." Das Renault-Team freut sich nun darauf, sich auf die Vorbereitungen für das Rennen an diesem Wochenende in Valencia konzentrieren zu können", hieß es weiter.

Der französische Motorsportverband hatte im Namen von Renault Protest eingelegt. Sowohl der Chef des spanischen Motorsport-Verbandes, Carlos Gracia, wie auch ein Vertreter des Streckenbetreibers von Valencia warben bei den FIA-Richtern für Milde. Der Weltverband teilte später mit, Renault habe seinen Verstoß gegen das sportliche Regelwerk eingeräumt. Nach Austausch aller Argumente sei die Entscheidung gefallen, die Sperre aufzuheben. Eine Urteilsbegründung soll in den kommenden Tagen folgen.

Die Lastwagen mit der Ausrüstung des Renault-Teams waren vorsorglich schon einmal nach Valencia gerollt. Offen ist allerdings noch, wen der Rennstall als zweiten Fahrer neben Alonso an den Start schickt. Der Brasilianer Nelson Piquet jr. war nach dem Ungarn-Rennen entlassen worden. Als Favorit für seine Nachfolge gilt der Franzose Romain Grosjean.

Der in Valencia ersehnte Richterspruch soll nun den spanischen Veranstalter zumindest vor einem kapitalen Defizit bewahren, nachdem der erwartete Ansturm der "Rotkäppchen" nach der Absage von Rekordchampion Schumacher ausbleiben wird. "Fernando ist der Hauptgrund dafür, dass es zwei Rennen in Spanien gibt. Die Leute in Spanien waren nicht an der Formel 1 interessiert, bis er kam", meinte Renault-Sportchef Nielsen. "Es war eine Sache von sportlicher Gerechtigkeit. Es hätte keinen Sinn gehabt, einen Grand Prix in Spanien ohne das Idol des Motorsports in Spanien auszurichten", befand Martinez Aspar.

Trotzdem werden wohl viele Plätze an der Strecke frei bleiben. Auf der offiziellen Internetseite heißt es in großen Lettern: "Tickets zu kaufen." Dabei soll die Zuschauer-Kapazität von 112 000 aus dem Premierenjahr 2008 bereits auf 75 000 gesenkt worden sein, berichteten spanische Medien. Mindestens 65 000 Besucher sollen die Boliden bei ihrer Hatz durch die Hafenstadt bewundern, hoffen die Organisatoren. Angeblich sind derzeit erst 45 000 Karten verkauft.

Deshalb hatte auch die Entscheidung von Ferrari, den Italiener Luca Badoer anstatt des Spaniers Marc Gené für den verletzten Felipe Massa einzusetzen, in Spanien für Kritik gesorgt. Verbandschef Gracia ereiferte sich über eine der "absurdesten" Entscheidungen, die er von der Ferrari-Führung je gesehen habe. Gené habe dieses Jahr als erster Spanier überhaupt die "24 Stunden von Le Mans" gewonnen.

Drogen in Spanien

In der vergangenen Nacht gelang der spanischen Polizei ein harter Schlag gegen die Drogenmafia. Vor der Küste des Südspanischen Huelva wurden ein Deutscher und ein US-Amerikaner festgenommen, die mit ihrem Segelboot "Teachers Pet" 320 Kilo Kokain schmuggelten.

Der 36-jährige Deutsche und der 45-jährige US-Bürger wurden in Haft genommen. Spanien ist eines der wichtigsten Transitländer für den Schmuggel von südamerikanischem Kokain und nordafrikanischem Haschisch nach Europa.

Hallo Leute...

Zuerst moechte ich mich bei euch allen einmal entschuldigen.

Wie Ihr gemerkt haben werdet, habe ich in den letzten wochen nichts mehr getan...

Das lag nicht an meinem Desinterresse oder an meiner Faulheit sondern an meinem Computer!

Ja, ich hatte nach einem Virusbefall, anschliessender Saueberung ein auesserst unstabiles system, das ende vom ganzen war dann ein Totalabsturz und einen defektem computer.

Nun habe ich mir einen neuen gekauft und dieser wird derzeit ausgestattet und wird um den 10.9. ausgeliefert.

Werde mich bis dahin leider etwas zurueckhalten muessen... leider.

Ich hoffe auf euer aller verstaendniss.... und hoffe das Ihr nachher wieder meine treuen leser seit..

euer aller

Allioli

Pro Gat y Gos

Am Sonntag, den 6.9.09 ab 14.00 Uhr findet in unserem Tierheim eine Fiesta statt. Der Erlös kommt unseren Vierbeinern zu Gute, die sich schon auf die hoffentlich zahlreichen Besucher freuen. Es gibt Kaffee, Kuchen, Getränke und Herzhaftes. Ihr Glück können Sie bei der Tombola versuchen, die mit schönen Preisen lockt. Richtung Butterfly-Park ausgeschildert oder Feldweg von dem Campingplatz Mas Nou links neben dem Mercadona.

Wenn Sie uns Kuchen, oder andere Leckereien spenden möchten, rufen Sie uns bitte zwecks Planung bis zum Mittwoch, dem 2.9.09 an. Auch Sachspenden für den Verkaufswagen und die Tombola können bei der Fiesta abgegeben werden. Im Voraus vielen Dank. Tel.: Dorit 972 15 81 00 und Tel.: Mieke 972 15 16 70 oder Handy 678 75 74 20

Darüberhinaus benötigen für den Aufbau am Samstag, den 5.9.09 dringend ein paar fleißige Hände, nachmittags zwischen 13.30 Uhr für ca. 2-3 Stunden. Außerdem muss der Abbau am Sonntag noch stattfinden. Es wäre schön, wenn dann auch dort ab 17.00 Uhr uns ein paar freundliche Helfer zur Seite stehen würden. Im Voraus vielen Dank. Tel.: Kurt 972 52 09 57 und Tel.: Mieke 972 15 16 70 oder Handy 678 75 74 20

Achtung.. eine Hitzwelle!!

Man braucht es eigentlich nicht in einen blog zu setzen: jeder von Ihnen spürt es am eigenen Leib: es herrscht Sommerhitze. Das katalanische Meteorologische Institut (MeteoCat) sagt eine Hitzewelle voraus, die sich mindestens bis Donnerstag, vielleicht auch noch länger hinzieht. Temperaturen bis zu 40º soll es an vielen Orten der Costa Brava und der Costa Dorada in der Provinz Tarragona geben. Auch in der Nacht, so der Wetterdienst, werde es sich kaum abkühlen, sodass viele Menschen mit Schlafstörungen zu rechnen hätten. Also die üblichen Vorsichtsmassnahmen befolgen: knapp bemessene, möglichst kalte Gerichte zu sich nehmen, ungewöhnlich viel Wasser oder kalten Kräutertee und Saft trinken, den Kopf bedecken, wenn man das Haus verlässt, öfter mal eine kurze Siesta einlegen, körperliche Anstrengungen vermeiden. Vor allem nicht während der heissen Stunden im Garten arbeiten oder das Auto waschen.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Ab sofort wird auch auf Drogen getestet..

In den nächsten Wochen muss man in Katalonien damit rechnen, bei Polizeikontrollen nicht nur nach Alkohol, sondern auch auf Drogen getestet zu werden. Wo genau, wird allerdings zwecks Nutzung des Überraschungseffekts nicht bekannt gegeben.

Unter dem Einfluss von Drogen Auto zu fahren, ist zwar schon seit über 30 Jahren im spanischen Strafgesetz als Verstoß ausgewiesen. Bislang wurde jedoch noch so gut wie niemand aus diesem Grund verurteilt. Das lag nicht zuletzt daran, dass die Drogentests, die von einem Gericht anerkannt werden konnten, kompliziert, aufwendig und kostspielig waren. Das soll sich nun jedoch ändern. Mediziner haben im Auftrag der DGT eine Testmöglichkeit entwickelt, die in nicht einmal einer halben Stunde zum Ergebnis führt. Nach Annahmen der DGT sind bei 10% der Verkehrsunfälle auf Spaniens Straßen Drogen im Spiel.

Reicht der Impfstoff...

Während die spanische Regierung fleißig darüber berät, wer wann gegen die Grippe A geimpft werden soll, sieht die Realität ganz anders aus.

Derzeit gibt es nämlich noch gar keinen Impfstoff, der spezifisch auf das H1N1-Virus ausgerichtet ist. Wie die spanische Zeitung "El Mundo" am Montag berichtet, haben zwei der großen Pharma-Konzerne derzeit Probleme mit der Entwicklung eines Impfstoffes. Das liegt in erster Linie daran, dass sich das Virus im Labor nicht mit der gleichen Geschwindigkeit vervielfacht, wie die normale Grippe. Das könnte zu Verzögerungen führen. Möglicherweise gibt es bis zum Herbst noch gar keinen wirksamen Impfstoff auf dem Markt.

Gleichzeitig führen zwei australische Firmen derzeit Proben bei Testpersonen durch. Und der schweizer Riese GSK verfügt bereits über zwei zugelassene Impfstoffe für eine mögliche Pandemie des H5N1-Virus. Auch er steckt mitten in den Vorbereitungen zur Veröffentlichung eines Grippeimfstoffes gegen die neue Grippe. Der Konzern hat bereits Anfragen für 195 Millionen Dosen weltweit erhalten. GSK rechnet damit, spätestens im September ein wirksames Produkt auf den Markt bringen zu können.

In jedem Fall muss davon ausgegangen werden, dass die Versorgung der Impfstoffe unterhalb der Anfragen liegen wird. Es wird dadurch unmöglich sein, die weltweite Bevölkerung entsprechend zu schützen.

Schoenen Urlaub wuenscht euch

euer

Allioli

Keine Schweinegrippe in Roses, Emuriabrava...

Auf unsere Nachfrage bei verantwortlichen Stellen kam heraus, dass bislang - und das ist die gute Nachricht - noch kein Fall von Schweinegrippe im hiesigen Raum, also Empuriabrava, Santa Margarida und Roses, bekannt wurde. Noch ist also Ruhe und man kann unbesorgt und ohne Schutzmaske das Haus verlassen.

Überhaupt: nach Angaben der katalanischen Gesundheitsministerin Marina Geli sind in ganz Katalonien bei knapp acht Millionen Bewohnern bislang erst 222 positive Befunde gemeldet worden. Bei drei Personen wurde eine schwerere Erkrankung festgestellt, doch auch diese befinden sich auf dem Wege der Besserung.

Geli meinte weiterhin, dass im Moment etwa 30% der Bevölkerung gefährdet sei, sich anzustecken. Vor allem Kinder unter 14 Jahren, Leute, die viel Kontakt zu anderen haben sowie Schwangere und Lungenkranke könnten sich anstecken. Sollte der Virus nicht weiter mutieren, sieht sich Katalonien gut aufgestellt gegen die Krankheit und Ministerin Geli beruhigte diejenigen, die vor lauter Angst kaum mehr das Haus verlassen, dass jedem und immer sofort geholfen würde. Sie betonte, dass das Virus bei normalen Menschen nicht tödlich sei und wenn man die einfachsten Hygienevorschriften beachtet, die Symptome nicht anders als bei einer normalen Grippe seien.

Sie wies aber auch darauf hin, dass speziell in der Urlaubszeit durch den Zustrom der vielen Millionen Touristen nach Katalonien und Spanien die Gefahr gross sei, dass etliche eigentlich gesunde Menschen den Virus sozusagen ‘importieren’. Dies sei aber kein spezifisches Problem für Spanien, sondern für alle Urlaubsregionen.

Der Virologe Alexander Kekulé von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geht nicht davon aus, dass die Erkrankungen bedrohlich verlaufen. "Zum Glück verlaufen die meisten Erkrankungen derzeit relativ milde. Ich glaube auch nicht, dass sich das deutlich ändern wird", sagte der Experte. Die Warnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), es könne sich ein "Killervirus" entwickeln, bestätigten sich nicht. "Ganz so schlimm wird es nicht kommen. Die befürchtete tödliche Hochzeit zwischen Vogel- und Schweinegrippe-Erreger wird es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geben."

Die rasche Ausbreitung des Schweinegrippe-Virus werde begünstigt durch die Ferienzeit. "Viele kehren aus dem Ausland zurück. Und an den Ferienorten treffen Menschen aus aller Herren Länder zusammen. In Diskotheken oder Flugzeugkabinen, auf den Balearen oder anderswo herrschen ideale Bedingungen für die Ausbreitung des Erregers", sagte der Virologe.

Dienstag, 28. Juli 2009

NEWS vom 27.7.2009

Spanien, bald ein neues Sizilien..


Es sind zwar „nur“ 230 Polizisten, Guardias Civiles, Mitglieder der Lokalpolizei,, Mossos d’Esquadra und höhere Ränge der Nationalpolizei, die derzeit in Haft sind, weil sie sich auf die Gegenseite des Gesetzes geschlagen haben – auf die Seite des Verbrechens. Bei einem Stab von 170.000 Sicherheitskräften in Spanien mag das verschwindend wenig erscheinen, aber besorgniserregend ist es doch. Das spanische Innenministerium weist seit Jahren darauf hin, dass es den Banden organisierter Kriminalität immer besser gelingt, in die sensibelsten Schichten der Gesellschaft einzudringen: in die Schicht, die das Gesetz durchsetzen und die übrige Gesellschaft möglichst von Verbrechen und krimineller Unterwanderung frei halten soll.

Der unermüdliche Untersuchungsrichter des Nationalen Gerichtshofes von Madrid, Fernando Grande-Marlaska, hat jetzt eine Verschwörung aufgedeckt, in die der Chef der Guardia Civil von Guadalajara verwickelt sein soll: ihm werden Drogenvergehen, Geldwäsche, Korruption und falsche Beschuldigungen vorgeworfen. Vor drei Jahren waren 20 Kilo Kokain aus Polizeigewahrsam in Valencia verschwunden: die Diebe waren zwei Polizisten. Unlängst erst wurde ein Polizeiinspektor auf Mallorca zu neun Jahren Haft verurteilt, weil er 600.000 Euro von der grössten Drogenhändlerin der Balearen entgegengenommen hatte: Francisco Cortés, La Paca. In Katalonien wurden durch die Einführung der Polizeieinheit Mossos d’Esquadra viele Beamte der Guardia Civil zu anderen Arbeiten abkommandiert, zum Beispiel der Überwachung des Hafens von Barcelona. Dadurch ergaben sich für manchen Beamten, der zuvor bei Autodiebstählen gegen ein Bakschisch schon mal ein Auge zugedrückt hatte, neue und lukrative Möglichkeiten, ihr Gehalt aufzubessern. Im Hafen verschwinden regelmässig beschlagnahmte Drogengebinde aus den Hangars, in denen sie gestaut und bewacht werden sollten. In Sevilla waren es einmal volle 100 Kilo Kokain und Heroin, die mit Hilfe der Polizei unters Volk gelangten, während in den Paketen harmloses Mehl steckte. In zunehmendem Masse sind aber in diese kriminellen Machenschaften auch Anwälte, Politiker und sogar Richter verwickelt. Spanien ein zukünftiges Sizilien?

Der Knigge in Spanien, 8. Teil

Die Kinder ...unsere Zukunft

Kinder... der Mittelpunkt des Lebens


Kinder sind in Spanien der Mittelpunkt des Lebens, sie werden derart verwöhnt, dass man sich wundert, dass sie später selber für sich sorgen können.

Also Kinder mitbringen ist natürlich kein Problem.

Sie können auch ihre Kinder überall hin mitnehmen. Das wird von den Gastgebern oftmals sogar vorausgesetzt.

Spanien ist Kinderfreundlich. Das heißt zum einen, dass man seine Kinder auch ohne Probleme abends mit ins Restaurant nehmen kann.
Fett
Aber man sollte sich dann auch nicht über Kinder im Restaurant stören.

In den Sommerferien, gut drei Monate immerhin, sind Kinder dann auch bis spät in der Nacht mit dabei, vor allem bei den Fiestas und Patronatsfesten.

In vielen Restaurants sind Spielecken, Spielgeräte und andere Spielzeuge für die Kinder da.

Wenn Sie durch Städt gehen gibt es viele Parks oder Plätze auf dem Spielplätze vorhanden sind. Diese sind in der Regel in einem sehr guten Zustand. Darauf wird schon von öffentlicher Seite geachtet.

In vielen Einkaufszentren kann man die Kinder für die Zeit des Einkaufs in einem sogenannten: Kinderland abgeben.


Fuer Kinder, Ist Spanien auch ein Traumland..


euer Allioli

Der Knigge in Spanien, 7. Teil

Die Puenktlichkeit


Der Spanier ist für seine Toleranz in Bezug auf die Pünktlichkeit bekannt. Aber das muss nicht in jedem Fall so sein. Vieles ist dabei nur Klischee. Fett

Um da nichts falsch zu machen, sollte man als Deutscher zu seinem Termin pünktlich sein. Von uns wird das so erwartet und man freut sich, wenn wir diese Verstellung auch erfüllen.

Auf keinen Fall sollten sie den Spanier, mit dem Sie verabredet sind, auf seine Pünktlichkeit ansprechen! Das gehört sich nicht.

Das mit der Pünktlichkeit ist in Spanien sehr differenziert zu betrachten.
Fett
Auch hier gibt es regionale Unterschiede. Im Süden kann es durchaus üblich sein, dass man zu einer Verabredung bis zu einer halben Stunde zu spät kommt, in Katalonien wäre dies eine grobe Unhöflichkeit.

Gerade die Katalanen haben in Spanien den Ruf, äußerst pünktlich zu sein.

Beim Pünktlichkeitsverhalten kann von der Regel ausgehen: Um so südlicher, um so mehr sind die Spanier zu Kompromissen in Bezug auf die Pünktlichkeit bereit.



Und eine Sprachbesonderheit gilt auch vielerorts: Mañana (Morgen) bedeutet nicht unbedingt Morgen, sondern viel mehr später.

Und hört man gar mañana, mañana, dann kann es einige Tage dauern. Auf keinen Fall sollten sie ungeduldig sein. Das macht auch einen schlechten Eindruck. Und schneller geht es wegen ihrer Ungeduld in Spanien, auf keinen Fall. Eher das Gegenteil könnte dann der Fall sein.


Allioli

Allioli

Der Knigge in Spanien, 6. Teil

Das Trinkgeld...


Es ist nicht üblich, den Rechnungsbetrag in Spanien aufzurunden, wie bei uns. Man erhält die Rechnung meist auf einem kleinen Teller oder einen Brettchen.


Darauf legt oder klemmt man die Scheine fest, das Ganze kommt retour und dann lässt man einfach den passenden Betrag als Trinkgeld darauf zurück.

In Restaurants gelten fünf bis zehn Prozent als angemessen.

In Spanien ist es unüblich, getrennt zu zahlen. Wenn man mit mehreren Personen zum Essen geht, sollte man in einer Rechnung bezahlen und hinterher die Kosten untereinander aufteilen.

Das macht dann einen besseren Eindruck und Sie überfordern den Kellner auch nicht mit komplizierten Abrechnungen.

Sollten Sie Ihre Rechnung zum Beispiel mit Kreditkarte bezahlen, dann legen Sie dem Kellner beim Unterschreiben des Belegs das Trinkgeld mit dazu.

Meist erwarten auch Taxifahrer, Gepäckträger und Zimmermädchen ein kleines Trinkgeld.

Die Gehälter der Angestellten im Service sind sehr niedrig, nicht vergleichbar mit Deutschland.

Man geht einfach davon aus, dass der Kellner oder die Kellnerin bei einem guten Service auch das entsprechende Trinkgeld bekommen.

Ganz auf das Trinkgeld zu verzichten ist unhöfflich, es sei denn, sie waren mit dem Service völlig unzufrieden und haben zum Beispiel das Essen reklamiert.

Noch ein kleiner Tip für das Restaurant. Wenn Sie einen Tisch entdecken, an dem noch Plätze frei sind, fragen Sie auf keinen Fall ob diese noch frei sind. Das wird in Spanien als sehr unhöfflich und aufdringlich angesehen.

Der Knigge in Spanien, 5. Teil

Die Tapas



Die Tapas sind genauso bekannt wie die Paella. Wenn man an die spanische Küche denkt, fällt einem der Begriff bestimmt gleich ein. Aber was sind den Tapas eigentlich?

Das ist nicht genau bekannt, sicher ist nur, dass sie besonders gerne mit Sherry serviert wurden. Tapa heißt im spanischen Deckel.

Auf so einen Deckel wurde eine Scheibe Jamon Serrano (luftgetrockneter spanischer Schinken) gelegt und diese dann auf das Glas um den Sherry vor hineinfallenden Fliegen zu schützen.

Heute sind Tapas kleine kulinarische Köstlichkeiten, die mit Zahnstocher oder Finger gegessen werden. Im Laufe der Zeit wurde die Palette der Zutaten immer größer, sie sind sozusagen Vorspeisen oder Appetithäppchen geworden.

Ihre Größe, ihr Platz und die Zutaten sind variabler geworden, sie können fest oder flüssig sein. Es sind ganz unterschiedliche kleine Snacks für zwischendurch oder als Vorspeise wenn man gemütlich Essen geht. Fett

Dabei gibt es regional ganz unterschiedliche Tapas die zum Teil auch eine richtige Delikatesse sein können.

Wann ist nun eigentlich Tapa-Zeit? Tapa-Zeit ist jederzeit.

Der Verzehr von Tapas ist an keine feste Tageszeit gebunden. Tapas sind eine ideale Zwischenmahlzeit und gleichzeitig die Gelegenheit für Kommunikation mit anderen in einer Tapas-bar, einem Cafe oder einem Restaurant.

Zum Tapas Essen trifft man sich meist mit einer netten Gruppe.

Der Knigge in Spanien, 4. Teil

Beim Essen...





Essen ist in Spanien Kultur. Man geht Essen, um sich mit Freunden oder Verwandten zu treffen, und einen netten Abend zu verbringen.

Dabei steht die Geselligkeit im Vordergrund.

Und zum Essen nimmt man sich Zeit. Oftmals werden dann mehrere Gänge serviert.

Der Spanier ißt grundsätzlich alles mit Brot und zwar wirklich alles, was Unkundige schon zu dem Spruch verleitet hat, auch Brot würde grundsätzlich nur mit Brot gegessen.

Natürlich gibt es auch hier regionale Unterschiede und gesellschaftliche Wandlungen, aber Brot gehört meist dazu.

Der Spanier sieht es als unanständig an, wenn man vom Brot abbeißt. In Spanien wird das Brot in kleine Happen gerissen bevor man es verspeist.

Zum Essen gehört Wasser, aber nur ohne Kohlensäure. Das Wasser im Restaurant ist auch nicht so ausverschämt teuer, wie in Deutschland.

Oftmals wird auch Wein zum Essen getrunken.

Als unhöflich gilt es in Spanien, den Teller leer zu essen, denn dann hat man aus Sicht der Gastgeber zu wenig erhalten und steht hungrig auf.

Ein Anstandsrest gehört also auf den Teller.

Wer zum Essen eingeladen wurde, sollte sich mit einer Gegeneinladung revanchieren.

Der Knigge in Spanien , 3. Teil

Das Essen...


Das Essen





Das Frühstück (desayuno) fällt, hier in Spanien, bescheiden aus und besteht meist nur aus einer Tasse Kaffee und einem Keks. Wird das Frühstück außerhalb eingenommen, dann kann es auch eine heiße Tasse Schokolade und eine Portion churros (in Fett ausgebackenes Spritzgebäck) als Start in den Tag sein.

Das zweite Frühstück wird meist in einer Spanischen Bar zu sich genommen. Hier kommen dann auch die Schokolade und Churros ins Spiel und häufig steht dann auch das erste Bier auf dem Tisch.

Dazu reicht der Wirt meist Knabberkram, dessen natürliche Verpackung sich auf dem Fußboden wieder findet.

Das Mittagessen, la comida, findet zwischen 14 und 15 Uhr statt und kann sich über Stunden hinziehen.

Übrigens wäre es undenkbar, in Spanien Paella Abends zu essen (das tun nur Touristen), diese kommt mittags auf den Tisch.

In vielen spanischen Familien ist es außerdem Tradition, dass die Paella vom Mann des Hauses zubereitet wird. Wer zwischen Mittagessen und Abendessen etwas zur Überbrückung braucht, und zu Kaffee und Kuchen greift, nimmt eine merienda zu sich.

Das Abendessen, la cena, beginnt meist erst gegen 22 Uhr.

Während in Gebieten, in denen viele Touristen unterwegs sind, es kein Problem ist, bereits vorher in einem Restaurant etwas zu essen zu bekommen, kann dies im Hinterland und touristisch wenig erschlossenen Gebieten, durchaus zum Problem werden.

Darauf sollte man sich einstellen. Ansonsten bleibt da nur die Tapasbar für einen Snack zwischendurch.

Montag, 27. Juli 2009

Knigge in Spanien. Die Siesta..

Die Siesta, bitte nicht stoeren...



Da die Siesta inzwischen wenig zeitgemäß ist und für eine ständige Übermüdung der Menschen in Spanien, sorgen soll, so die spanische Regierung, wird inzwischen sogar versucht, ihr per Gesetz beizukommen.

Die wenigsten Arbeitnehmer hätten die Möglichkeit, die Siesta zu Hause zu verbringen und kämen daher eh nicht zu einem Nickerchen. Die Folge: die Arbeitnehmer kommen spät nach Hause, darunter leidet das Familienleben, das späte Abendessen sorgt dann noch dazu, das der Durchschnittspanier ständig übermüdet ist.

Ob die Versuche, per Gesetz der Siesta bei zukommen, erfolgreich sind, bleibt abzuwarten.

Die meisten Geschäfte schließen zwischen 14 und 17 Uhr (im Norden des Landes bis 16 Uhr) ihre Pforten, ausgenommen sind natürlich die großen Ladenketten, die den ganzen Tag über geöffnet haben.

In touristisch erschlossenen Gebieten haben die Geschäfte in der Regel ganztags geöffnet.

Nach Ende der Siesta wird häufig noch bis 20 Uhr gearbeitet, dann ist Ende. So sind die allgemeinen Publikumszeiten in Ämtern aber auch Banken demzufolge auch zwischen 9 und 14 Uhr vormittags.



Und trotzdem hat die Siesta Tradition.

Gerade in bäuerlichen Gegenden oder zu Zeiten, wie zum Beispiel im Sommer, nutzen die Spanier gern die Siesta, um der Hitze zu entkommen und sich ein wenig auszuruhen.

Als extrem unhöflich gilt es, während der Siesta zu stören. Das sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.


Und darum...

Bitte, Nicht Stoeren...


SIESTA

euer Allioli